Fragen zur Entwicklung des Projekts

WIe-weiter_Starless-in-Stalingrad-Dokumentarisches-Labor

Soll sich STARLESS IN STALINGRAD weiterentwickeln?

Und wenn ja, wie und in welche Richtung?

Z.B. als Buch, Hörbuch, Film…?

 

In einigen Kommentaren wurde hier bereits darüber angeregt diskutiert, was das hier überhaupt ist, und ob sich das nicht ggf. in weiteren Publikationen als Buch, Hörbuch oder Film niederschlagen sollte – Medien, die nicht so flüchtig sind, wie unser Blog… Hiermit wollen wir der Diskussion darum ein konkretes Forum geben.

Zur Frage, was das hier ist, sind wir uns selbst erst langsam klar geworden, denn es war ja eine ganz kurzfristige Spontaninitiative, konzeptlos, nicht von langer Hand geplant. Daraus ist also eine Art „Online-Museum“ geworden, das Interessierte zu einer virtuell vernetzten „Echtzeitreise“ einlädt.

Es basiert nur auf dem, was uns zur Verfügung steht: Die fast vollständige Sammlung der Briefe eines Mannes im Volltext, jeder nur mit einer einfachen schwarzen Texttafel mit kurzem Zitat versehen, wie in einem Stummfilm.

Zusätzliches Dokumentationsmaterial steht nur spärlich zur Verfügung: selten gibt es einen Brief im Original zu sehen, nur einmal haben wir bisher ein Foto einer Situation vor Ort gepostet…

Das Projekt als ein derartiges „Online-Museum“ wird von uns freiwillig und unentgeltlich betrieben, reine „Liebhaberei“ also. Und das wird auch weiterhin so sein.

Das Online-Museum ließe sich mit größerem Zeit-, Arbeits- und Geldaufwand prächtig erweitern, andererseits hat das „spartanische“ Format auch was für sich: es lässt in seiner Einfachheit der Fantasie freien Raum…

Doch gibt es auch gute Gründe, die – jenseits des Virtuellen – eine Herausgabe der Briefe im Druck oder als Hörbuch interessant erscheinen lassen. Auch die Frage der möglichen filmischen Umsetzung interessiert uns als Dokumentarisches Labor natürlich sehr – besonders eine dokumentarische Auseinandersetzung.*)

Was denkt Ihr darüber? Haltet Ihr das eine oder andere für interessant und sinnvoll? Wir würden gerne Eure Gedanken und Ideen dazu erfahren, auch wenn Ihr bis jetzt noch nicht einmal die Hälfte der Briefe kennt…

Wir freuen uns auf Eure Kommentare und Vorschläge – gern auch als persönliche Nachricht an uns oder auf Facebook!

Anm.: Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht auf alles sofort eingehen können…

 

14 Gedanken zu “Fragen zur Entwicklung des Projekts

  1. Ich finde es eine sehr wertvolle und ergreifende Art, einfach, und doch sehr klar und bestechend. Unser Opa war auch in Russland und anschließend 2 Jahre in Gefangenschaft. Spannend wäre sicher eine Plattform so sich mehrere wieder finden!

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  2. Bin zwar aus der Jüngeren Generation U30 aber finde die Briefe sehr interessant, ein Dokumentarfilm wäre sicher der Hammer oder z.b. sowas wie ein Buch den so liest es zumindest ein bisschen wenn man jetzt beim ersten Brief anfängt 🙂

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  3. Fürs Erste lasst es wie bisher, es ist mir, als würden die Briefe/Informationen direkt an mich (als Leserin) gerichtet sein. Und ich kann nachvollziehen, wie sehr diese Briefe erwartet wurden. Sie sind sehr berührend und voll Liebe. Aber in Zukunft könnte ich mir einen Film vorstellen, in dem das ganze Schlamassel Stalingrad aus der ganz persönlichen Warte eines einzelnen Soldaten erlebbar gemacht wird.
    Danke für dieses Engagement!

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  4. Ich erwarte immer schon sehnsüchtig den nächsten Brief und fühle mkch fast „mitten im Geschehen“. VIELEN, VIELEN DANK!!!!!! Für dieses tolle Projekt. Eine fantastische Idee! Diese tragische Zeit ist für mich unvorstellbar, erstmals begreife ich wirklich, was Krieg bedeutet. Was ich mir wünschen würde, wäre Information über die Briefe seiner Frau, und auch erklärende Informationen zum Leben sowohl an der Front als auch in der Heimat. Vielleicht mit Begleittexten in Buchform? Ich würde es sofort kaufen. Am meisten interessiert mich, ob er seinen Kai je gesehen hat? Ich wünsche mir so sehr, dass diese leider wahre Geschichte ein gutes Ende nahm.

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    1. Danke für Ihr Feedback! Leider sind die Briefe seiner Frau nicht erhalten geblieben, sie hat sie selbst vernichtet. Zusätzliche Infos können wir wegen des großen Aufwands leider hier nicht anbieten, aber dazu gibt es ja bereits sehr umfangreiche Darstellungen in verschiedenen Medienformaten. Wir empfehlen dazu z.B. „Stalingrad. Anatomie einer Schlacht“ (1993).

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  5. Ich würde diese Briefe als beeindruckendes und berührendes Zeitdokument in Buchform veröffentlichen. Schlicht und schnörkellos. Sie sprechen für sich selbst, sollten einfach ohne viel Brimborium die Zeiten überdauern und uns vor Augen führen, dass Friede das höchste Gut ist.

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  6. Ich könnte mir die ganze Geschichte durchaus sehr gut als 4 teiligen Film vorstellen. So in der Art wie es der Dreiteiler „Unsere Mütter, Unsere Väter“ war. Natürlich wären hier aber auch Informationen über das Leben seiner Lieben in der Heimat sehr wichtig! Jedenfalls möchte ich mich für die Veröffentlichung dieses großartigen Zeitdokumentes bei ihnen sehr herzlich bedanken.

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